...und was sind Deine Ticks?

Staub auf dem Brot

Februar 17th, 2010 | Ängste | Tags: , , , | 0 Kommentare »

Wenn ich ein Brot esse und jemand macht Wind und wirbelt Staub auf, dann muss ich mein Brot abdecken. Wenn ich dann auch noch etwas Staub auf meinem Brot entdecke, muss ich es weg schmeißen.


Wortspielereien

Februar 17th, 2010 | Sonstige Ticks | Tags: | 1 Kommentar »

Oft muss ich Wörter, die ich gehört habe, in meinem Kopf verändern und wiederholen. So sage ich in meinem Kopf z.B. König, Nigkö, Nigkö, König, Nigkö, König, König, Nigkö. Das macht mich selbst dann immer ganz wahnsinnig.


Gullydeckelvermeidung verhindert Schlimmes

Februar 17th, 2010 | Ängste | Tags: | 3 Kommentare »

Ich trete nicht gern auf Gullydeckel. Früher als ich zur Schule gegangen bin, habe ich sie umschifft oder meinen Laufrhythmus so angepasst, das ich genau davor oder danach auftrete. Das kam, weil ich immer, wenn ich auf dem Schulweg auf einen Gullydeckel trat zu einer Leistungskontrolle dran gekommen bin. Umgekehrt ließen sich Leistungskontrollen komischerweise durch Gullydeckelvermeidung, verhindern. An wichtigen Tagen, wird dieses Prinzip noch heute eingehalten.


Türe wirklich zu?

Februar 17th, 2010 | Sonstige Ticks | Tags: , | 0 Kommentare »

Immer, wenn ich meine Zimmertüre geschlossen habe, gehe ich von ihr weg, drehe mich um, gehe wieder hin und prüfe nochmal, ob sie wirklich zu ist, obwohl ich es zu 100% weiß.


Licht! Auch nachts! GERADE nachts!

Februar 17th, 2010 | Ängste | Tags: | 0 Kommentare »

Ich kann ohne Licht nicht mehr einschlafen. Ich denk dann immer, gleich steht bestimmt einer im Zimmer und…. ja, keine Ahnung, was dieser Jemand mit mir tun könnte. Aber ich habe so einen Horror davor! Einfach, weil ich in der Dunkelheit nicht die Kontrolle darüber habe, was im Zimmer vor sich geht.


Fußmatten im Treppenhaus

Februar 17th, 2010 | Zwänge | Tags: | 0 Kommentare »

Ich muss immer wenn ich das Treppenhaus hochgehe um zu meiner Wohnung zu kommen (3. OG) sämtliche Fußmatten aller Nachbarn auf dem Weg dahin gerade rücken wenn sie schief liegen. Ich kann einfach nicht anders. Das ist auch mit anderen Dingen so, die irgendwo schief stehen. Zum Beispiel mein Router fürs Internet oder die Fernbedienung an der Tischkante usw. Es sieht alles gleich viel schöner aus.


Häff! Häff!

Februar 17th, 2010 | Verhaltensstörungen | Tags: | 0 Kommentare »

Praktisch während meiner gesamten Kindheit und Jugend hatte ich einen Tick, durch den ich mich beruhigen konnte, sobald ich mich aufregte. Dazu kläffte ich, wie ein Hund, das Phantasiewort „Häff!“ zweimal hintereinander laut, wenn nötig weitere zwei Mal. Heute beruhige ich mich, indem ich meine rechte Hand schnell auf dem Gelenk drehe, so lange, bis sie so sehr wehtut, dass ich glaube, sie fällt ab.


Dauerklicker

Februar 17th, 2010 | Sonstige Ticks | Tags: , | 0 Kommentare »

Wenn ich im Internet surfe, klickt mein Finger andauernd auf der Maus herum, ich kann das nicht abstellen oder kontrollieren. Es geschieht automatisch, wie bei einer Roboterhand. Dadurch gelange ich oft auf Links oder Werbebanner, was das Lesen einer Webseite erschwert, wenn nicht unmöglich macht, weil ich ja immer neue Seiten öffne.


Fingerdrücken

Februar 17th, 2010 | Verhaltensstörungen | Tags: , , | 0 Kommentare »

Wenn ich im Bett liege und fernsehe, dann muss ich mit meinen Fingern immer ein gewisses Schema durchmachen, das aber auch variieren kann. Beispiel: Daumen, Mittel- und kleiner Finger drücken auf die Decke, dann lockerlassen, nun sind Zeige- und Ringfinger dran, die drücken aber zwei Mal. Das Gleiche muss nun mit der anderen Hand gemacht werden (Gleichberechtigung), nur andersherum, sprich Daumen, Mittel- und kleiner Finger zwei Mal, die anderen beiden einmal. Und als Abschluss noch ein bisschen Spucke runterschlucken, damit das ganze auch gefestigt ist. Ich dreh noch durch. Aber ich kann einfach nicht aufhören!


Kosmetikprodukte in Liedform

Februar 17th, 2010 | Sonstige Ticks | Tags: , , | 0 Kommentare »

Nachdem ich nach Jahren des Kachelnzählens der Sache überdrüssig wurde, erinnerte ich mich an einen Kanon namens „Tomatensalat“. Da werden die Silben einfach auf die Melodie verteilt, ob es gerade passt oder nicht ist zweitrangig. Also singe ich, wann immer ich auf dem Klo Entspannung nötig habe, um das Geschäft zu vollenden, die Inhaltsstoffe meiner sich in der Nähe befindlichen Kosmetikprodukte durch. Ja, das ist in der Tat eine seltsame Angewohnheit, aber sie funktioniert bestens.