...und was sind Deine Ticks?

Graf Zahl

Februar 17th, 2010 | Zwänge | Tags: , | 2 Kommentare »

Als Kind mochte ich Graf Zahl aus der Sesamstraße, heute ist es mein Fluch. Ich zähle automatisch die Buchstaben in Wörtern (die ich vielleicht auf LKW-Planen lese) und stelle fest, wie viele Buchstaben ich subtrahieren oder addieren muss, um auf zehn zu kommen. Wenn das Wort beispielsweise aus 13 Buchstaben besteht, bilde ich zwanghaft ein neues Wort aus den vorhandenen Buchstaben, das selbst aus sieben Buchstaben besteht, damit ich auf 20 komme – so ist es nämlich durch zehn teilbar. Um den Vorgang abzuschließen, sage ich beide Worte hintereinander auf, erst dann bin ich zufrieden (und kann auch dann erst den LKW, beispielsweise, überholen). Es ist so grausam.


Wäscheklammerfarben

Februar 16th, 2010 | Zwänge | Tags: , | 2 Kommentare »

Wenn ich Wäsche aufhänge, achte ich immer darauf, dass das Kleidungsstück die gleiche Farbe wie die Wäscheklammern hat. Wenn jemand anderes Wäsche aufhängt und verschiedenfarbige Klammern benutzt werden, muss ich gezwungenermaßen die Klammern austauschen, damit sie wieder gleichfarbig sind.


Organisationswahnsinn

Februar 15th, 2010 | Ängste | Tags: | 0 Kommentare »

Ich will und muss alles organisieren, meinen kompletten Tag am besten mit Uhrzeiten. Ich kann ganz selten abschalten, bevor ich alles was ich vorhatte erledigt habe. Wenn ich dann meinem Zeitplan hinterher hinke, bekomme ich Panik das ich nichts schaffe obwohl morgen ja auch noch ein Tag ist.


Plastikkanten

Februar 14th, 2010 | Ängste | Tags: | 0 Kommentare »

Ich habe ein Problem mit dünnen Plastikkanten. Ich finde es unerträglich, sie zu berühren oder aber dabei zu sein, wenn sie über eine Oberflaeche gekratzt werden. Besonders panisch reagiere ich auf die gelben Überraschungseier. Ich kann sie selbst nicht mehr öffnen, weil ich ja die Hälften aufeinander reiben oder mit den Fingern berühren könnte. Schulfreunde, die das Wissen, terrorisieren mich noch heute gelegentlich mit dem Kantengekratze. Auch Plastikschnellhefter bereiten mir Unbehagen.


Wartezimmer-Magazine

Februar 14th, 2010 | Ängste | Tags: , , , | 3 Kommentare »

Ich würde NIEMALS eine Zeitschrift in einem Wartezimmer anfassen, egal wie lange die Wartezeit auch ist. Es gibt nämlich Leute, die zum umblättern ihre Finger mit der Zunge befeuchten und dann die Seiten anfassen. Die Vorstellung, dass sich auf einer kleinen Seitenecke der Speichel von täglich ca. 50 Leuten befindet ist einfach widerlich. Meine Freundin ist Arzthelferin und bringt mir immer freundlicherweise die eine oder andere Zeitschrift des Lesezirkels aus der Praxis mit, aber NUR, wenn sie direkt vom Lieferanten ist und sie noch keiner der widerlichen Patienten in den angeleckten Griffeln hatte!


Einmal rechts, einmal links

Februar 13th, 2010 | Verhaltensstörungen | Tags: | 5 Kommentare »

Sobald ich mich aus irgendeinem Grund gedreht habe oder in eine Richtung geschaut habe muss ich mich sofort auch in die andere Richtung drehen, damit ich symmetrisch handle.


Mit dem Nagel über die Hose

Februar 13th, 2010 | Sonstige Ticks | Tags: , | 0 Kommentare »

Ich hasse es abgrundtief wenn jemand (bzw. ich selbst aus Versehen) mit dem Fingernagel über Jeansstoff oder ähnlichen Texturen reibt. Dann muss ich meinen Nagel gegen meine Hose hauen weil ich sonst eine Gänsehaut bekomme.


Straßenbahnverluste

Februar 12th, 2010 | Ängste | Tags: | 1 Kommentar »

Wenn ich von der Haltestelle in die Bahn/den Bus einsteige, drehe ich mich immer noch x-mal um, um sicherzugehen, dass ich auch ja nichts liegen gelassen habe.


Melodie atmen

Februar 12th, 2010 | Verhaltensstörungen | Tags: | 2 Kommentare »

Wenn ich ein Lied im Kopf habe, atme ich immer automatisch in der Melodie und dem Takt des Liedes.


Treppenstufen

Februar 12th, 2010 | Sonstige Ticks | Tags: | 0 Kommentare »

Immer wenn ich gemeinsam mit jemand Anderem Treppen hochsteige und hinter ihm/ihr gehe, MUSS ich um alles in der Welt mit dem gleichen Fuß die gleiche Treppenstufe gehen wie er/sie. Wenn das am Anfang anders ist, passe ich meine Schritte so an, dass ich mit dem gleichen Fuß auch zu 100 % die gleiche Treppenstufe „begehe“.