Da spuck ich drauf!
November 18th, 2010 | Zwänge | Tags: Toilette | 1 Kommentar »Wenn ich mein Geschäft verrichtet habe, spucke ich erst einmal in die Schüssel, bevor ich spüle.
Wenn ich mein Geschäft verrichtet habe, spucke ich erst einmal in die Schüssel, bevor ich spüle.
Da drei meine Lieblingszahl ist lasse ich mir nach dem Zähneputzen 3 Sekunden lang Wasser in den Becher laufen, spüle damit 3 mal den Mund aus, schütte den Rest weg, lasse nochmal 3 Sekunden lang Wasser einlaufen, trockne mir in dieser Zeit die Hände mit dem Handtuch ab, und versuche den Becher auszutrinken, indem ich 3 mal Wasser in den Mund nehme, es mit jeweils 3 Schlucken herunter schlucke und den Rest in einem Schluck austrinke. Dann leg ich mich ins Bett und reinige meine Füße von Staub, weil ich es nicht mag wenn kleine Sandkörnchen bei mir im Bett sind, indem ich zuerst den linken Fuss 3*3=9 mal mit der rechten Hand abwische (immer vor und zurück…), dann den rechten Fuß, und dann alle beide! Und dann leg ich mich schlafen…
Es kommt manchmal vor, dass ich beim Fernsehen zum Beispiel bei einer Werbung ein Wort unbewusst aufschnappe und dieses dann mit meinen Zehen oder Fingern nachschreibe. Solange, bis es mir bewusst wird, was ich da gerade tue.
Wenn ich nicht einschlafen kann habe ich einen komischen Trick-Tick: Ich lege mich ganz ruhig hin und darf mich erst wieder bewegen, wenn ein Geräusch kommt. Wenn ich wieder ein Geräusch höre, muss ich aufhören mich zu bewegen.
Ich kann nicht ohne mein Kuscheltier im Arm schlafen.Und wenn ich auswärts schlafe muss ich ein Kleidungsstück von mir beim einschlafen in der Hand halten, sonst kann ich ewig nicht einschlafen.
Ich habe mir vor ein paar Monaten endlich eine gebrauchte Spülmaschine angeschafft. Diese habe ich auch selber angeschlossen. Seit ich diese Maschine habe drehe ich immer wenn ich das Haus verlasse oder zu Bett gehe den Hauptwasserhahn ab. Ich habe Angst das meine Wohnung mal unter Wasser stehen könnte.
Ich kann nur allein, richtig gut schlafen. Wenn ich anderen beim schlafen zuhöre, versuche ich immer synchron mitzuatmen und bekomme dabei immer Atemnot.
Wenn ich an Schubladen vorbeigehe, die auch nur einen Spalt offen sind werden sie von mir zugemacht. Ich gehe auch ganz konkret auf offene Schubladen zu und schließe sie.
Wenn ich beim Auto den Gang herausnehme, kontrolliere ich noch mindestens einmal, ob er wirklich draußen ist, indem ich den Knauf nach links drücke.
Ist einfach peinlich, wenn die Karre einen Satz nach vorne macht, wenn man die Kupplung loslässt.
Ich schau ab und zu auf die Uhr ohne danach zu wissen wie spät es denn nun ist.
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