Februar 17th, 2010 | Zwänge | Tags: Ordnung | 0 Kommentare »
Ich muss immer wenn ich das Treppenhaus hochgehe um zu meiner Wohnung zu kommen (3. OG) sämtliche Fußmatten aller Nachbarn auf dem Weg dahin gerade rücken wenn sie schief liegen. Ich kann einfach nicht anders. Das ist auch mit anderen Dingen so, die irgendwo schief stehen. Zum Beispiel mein Router fürs Internet oder die Fernbedienung an der Tischkante usw. Es sieht alles gleich viel schöner aus.
Februar 17th, 2010 | Verhaltensstörungen | Tags: Worte | 0 Kommentare »
Praktisch während meiner gesamten Kindheit und Jugend hatte ich einen Tick, durch den ich mich beruhigen konnte, sobald ich mich aufregte. Dazu kläffte ich, wie ein Hund, das Phantasiewort „Häff!“ zweimal hintereinander laut, wenn nötig weitere zwei Mal. Heute beruhige ich mich, indem ich meine rechte Hand schnell auf dem Gelenk drehe, so lange, bis sie so sehr wehtut, dass ich glaube, sie fällt ab.
Februar 17th, 2010 | Sonstige Ticks | Tags: Finger, Internet | 0 Kommentare »
Wenn ich im Internet surfe, klickt mein Finger andauernd auf der Maus herum, ich kann das nicht abstellen oder kontrollieren. Es geschieht automatisch, wie bei einer Roboterhand. Dadurch gelange ich oft auf Links oder Werbebanner, was das Lesen einer Webseite erschwert, wenn nicht unmöglich macht, weil ich ja immer neue Seiten öffne.
Februar 17th, 2010 | Verhaltensstörungen | Tags: Finger, Schlafzimmer, Speichel | 0 Kommentare »
Wenn ich im Bett liege und fernsehe, dann muss ich mit meinen Fingern immer ein gewisses Schema durchmachen, das aber auch variieren kann. Beispiel: Daumen, Mittel- und kleiner Finger drücken auf die Decke, dann lockerlassen, nun sind Zeige- und Ringfinger dran, die drücken aber zwei Mal. Das Gleiche muss nun mit der anderen Hand gemacht werden (Gleichberechtigung), nur andersherum, sprich Daumen, Mittel- und kleiner Finger zwei Mal, die anderen beiden einmal. Und als Abschluss noch ein bisschen Spucke runterschlucken, damit das ganze auch gefestigt ist. Ich dreh noch durch. Aber ich kann einfach nicht aufhören!
Februar 17th, 2010 | Sonstige Ticks | Tags: Badezimmer, Singen, Toilette | 0 Kommentare »
Nachdem ich nach Jahren des Kachelnzählens der Sache überdrüssig wurde, erinnerte ich mich an einen Kanon namens „Tomatensalat“. Da werden die Silben einfach auf die Melodie verteilt, ob es gerade passt oder nicht ist zweitrangig. Also singe ich, wann immer ich auf dem Klo Entspannung nötig habe, um das Geschäft zu vollenden, die Inhaltsstoffe meiner sich in der Nähe befindlichen Kosmetikprodukte durch. Ja, das ist in der Tat eine seltsame Angewohnheit, aber sie funktioniert bestens.
Februar 17th, 2010 | Zwänge | Tags: Worte, Zahlen | 2 Kommentare »
Als Kind mochte ich Graf Zahl aus der Sesamstraße, heute ist es mein Fluch. Ich zähle automatisch die Buchstaben in Wörtern (die ich vielleicht auf LKW-Planen lese) und stelle fest, wie viele Buchstaben ich subtrahieren oder addieren muss, um auf zehn zu kommen. Wenn das Wort beispielsweise aus 13 Buchstaben besteht, bilde ich zwanghaft ein neues Wort aus den vorhandenen Buchstaben, das selbst aus sieben Buchstaben besteht, damit ich auf 20 komme – so ist es nämlich durch zehn teilbar. Um den Vorgang abzuschließen, sage ich beide Worte hintereinander auf, erst dann bin ich zufrieden (und kann auch dann erst den LKW, beispielsweise, überholen). Es ist so grausam.
Februar 16th, 2010 | Zwänge | Tags: Kleidung, Wäscheklammern | 2 Kommentare »
Wenn ich Wäsche aufhänge, achte ich immer darauf, dass das Kleidungsstück die gleiche Farbe wie die Wäscheklammern hat. Wenn jemand anderes Wäsche aufhängt und verschiedenfarbige Klammern benutzt werden, muss ich gezwungenermaßen die Klammern austauschen, damit sie wieder gleichfarbig sind.
Februar 15th, 2010 | Ängste | Tags: Ordnung | 0 Kommentare »
Ich will und muss alles organisieren, meinen kompletten Tag am besten mit Uhrzeiten. Ich kann ganz selten abschalten, bevor ich alles was ich vorhatte erledigt habe. Wenn ich dann meinem Zeitplan hinterher hinke, bekomme ich Panik das ich nichts schaffe obwohl morgen ja auch noch ein Tag ist.
Februar 14th, 2010 | Ängste | Tags: Finger | 0 Kommentare »
Ich habe ein Problem mit dünnen Plastikkanten. Ich finde es unerträglich, sie zu berühren oder aber dabei zu sein, wenn sie über eine Oberflaeche gekratzt werden. Besonders panisch reagiere ich auf die gelben Überraschungseier. Ich kann sie selbst nicht mehr öffnen, weil ich ja die Hälften aufeinander reiben oder mit den Fingern berühren könnte. Schulfreunde, die das Wissen, terrorisieren mich noch heute gelegentlich mit dem Kantengekratze. Auch Plastikschnellhefter bereiten mir Unbehagen.
Februar 14th, 2010 | Ängste | Tags: Finger, Hygiene, Mund, Zeitschriften | 3 Kommentare »
Ich würde NIEMALS eine Zeitschrift in einem Wartezimmer anfassen, egal wie lange die Wartezeit auch ist. Es gibt nämlich Leute, die zum umblättern ihre Finger mit der Zunge befeuchten und dann die Seiten anfassen. Die Vorstellung, dass sich auf einer kleinen Seitenecke der Speichel von täglich ca. 50 Leuten befindet ist einfach widerlich. Meine Freundin ist Arzthelferin und bringt mir immer freundlicherweise die eine oder andere Zeitschrift des Lesezirkels aus der Praxis mit, aber NUR, wenn sie direkt vom Lieferanten ist und sie noch keiner der widerlichen Patienten in den angeleckten Griffeln hatte!
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